Die ursprünglich geplante Tour aufs Hirscheck war wegen zu geringer Schneehöhe bei gleichzeitiger heikler Lawinensituation nicht möglich. Als Alternative wählten wir das Peitingköpfl.
Die fünf Teilnehmer und zwei Tourenbegleiter – begleitet von zwei Schlittenfahrerinnen mit Ziel Jausenstation Hochalm – wurden anfangs für eine halbe Stunde erstmal ordentlich eingenässt. Selbst auf über 1.000 m war die Temperatur deutlich im plus-Bereich. Nach der Geschwendter Alm tauchten wir in die Wolken ein, was der Sicht nicht gerade förderlich war. Glücklicherweise blieb zumindest der angekündigte Wind aus. Richtig angenehm war es allerdings nicht, daher wurde die Gipfelpause auf den Fellwechsel reduziert. Die Abfahrt erforderte aufgrund der fehlenden Konturen ein besonderes Gefühl für Bewegung und Gleichgewicht. Wir fanden aber einen schönen, unverspurten Hang, der sich trotz feuchten und schweren Schnees recht gut fahren ließ. Der Einkehrschwung auf der Hochalm durfte nicht fehlen – mit dem Nebeneffekt, dass wir uns etwas trocknen konnten. Dort trafen wir auch die beiden Schlittenfahrerinnen. Die anschließende Abfahrt zum Parkplatz war zum Glück nicht so nass wir der Aufstieg. Die Teilnehmer waren trotz der ungünstigen Bedingungen sehr zufrieden mit der Alternativtour.
Die Tourdaten: 800 Hm bei 2 Std. Aufstiegszeit
Tourenbegleiter: Matthias Pinkert und Siegfried Dolleisch Bericht von Matthias Pinkert, Bilder von Matthias Pinkert und Siegfried Dolleisch
