Qigongwanderung Mordau

Das Zitat von Reinhold Messner „Meine Kunst zu leben ist, den Kopf in den Wolken, die Füße auf dem Boden“ beschreibt für mich treffend das Motto für die Qigong-Übungen auf der Wanderung zum Jochköpfl im Gebiet der Mordau- und Moosen Almen.

Bei blauweißem Himmel und sommerlich angenehmen Temperaturen starteten 16 Personen auf dem Wanderparkplatz am Wachterl zum Taubensee und weiter über einen Waldweg zu den Wiesen der Mordau-Almen. Hier legten die WanderInnen einen kleinen Stopp mit Qigong-Übungen ein. Diese dienten dazu, den Körper zu lockern, die Atmung zu vertiefen und die Aufmerksamkeit bewusst auf die Natur zu lenken. Anschließend wanderte die Gruppe in gemütlichem Tempo über einen schönen halbschattigen Waldsteig hinauf zum Jochköpfl (1575 Meter), auf dem sich die WanderInnen mit Blick auf Watzmann und Hochkalter die Brotzeit schmecken ließen. Nach einem kurzen Abstieg wurde die „Märchenwiese“ erreicht, ein idyllischer Ort mit einem fantastischen Ausblick auf die Berchtesgadener Berge. Die Gruppe stellte sich im Halbkreis auf und folgte neugierig den Informationen über die Prinzipien der Bewegungslehre im Qigong und den Anleitungen der Qigong Lehrerin Ingrid Glauz. Es wurden Übungen mit bildhaften Bezeichnungen wie „das Herz öffnen“, „den Regenbogen schwenken“, „die Wolken teilen“ oder „die Wildgans breitet ihre Flügel aus“ durchgeführt. Viele Teilnehmende berichteten, dass sie es besonders in dieser herrlichen Landschaft genossen, in die ruhigen, langsamen und fließenden Bewegungen einzutauchen und eine wohltuende, positive Wirkung der Übungen verspürten. Entspannt und gleichzeitig gestärkt machte sich die Gruppe bereit für den weiteren Abstieg durch hohes Gras zum Gebiet der Moosen-Almen. Als nach 7 ½ Stunden der Parkplatz am Wachterl wieder erreicht war, war an den Gesichtern abzulesen, dass alle ein wunderschönes Bergerlebnis, das Natur, Bewegung, Miteinander und Entspannung verband, mit nach Hause nehmen.

Viele freuen sich schon auf die nächste Qigong-Wanderung des DAV im September im Loferer Almen-Gebiet.